Wurde wahrscheinlich in Wien (von J. J. Fux?) ausgebildet. Spätestens 1744 ging er nach Dresden/D, wo er 1749 als Musikdirektor des Grafen Heinrich Brühl bezeugt ist. 1752–62 war er in Bamberg Hofkapellmeister und Hofkomponist der Fürstbischöfe Johann Philipp von Frankenstein, Franz Konrad von Stadion und Adam Friedrich von Seinsheim. Er war auch als Orgelfachmann und Klavierpädagoge tätig.
Werke
Kirchenmusik (Messen: Missa Natalitia, Missa pastoritia, Stabat Mater); Oratorien (Isacco 1757), Kantaten; Symphonien, Konzerte f. versch. Instrumente, Kirchensonaten, Kammermusik.
Literatur
- NGroveD 26 (2001)
- MGG 13 (1966)
- Riemann 1975
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Umstatt, Joseph“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e53e (abgerufen am )
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