Nach Besuch des Gymnasiums im Stift Kremsmünster studierte er in Linz und Salzburg. 1697 feierte er seine Primiz, ab 1699 war er Prof. (1707 Gymnasialpräfekt), 1707–10 Museumsleiter und 1710–12 Regens chori im Stift Kremsmünster. Unter T. wurde die Freundt-Orgel von J. I. Egedacher erneuert. Er kümmerte sich auch um die Wartung der übrigen Instrumente. In einer von ihm verfassten, auf 1.1.1711 datierten Instruktion wurden die Pflichten und Bezüge der Stiftsmusiker neu festgelegt. T. schrieb u. a. ein viel benütztes Choralbuch (A-KR, L 103). 1712 (sein Nachfolger wurde P. G. Reitter) ging er nach Buchkirchen/OÖ und später nach Fischlham/OÖ, 1732 kehrte er nach Kremsmünster zurück.
Werke
musikalische Hss. der Signaturen L 53–59, 103.
Literatur
- Kellner 1956
- Kellner, Profeßbuch; MGÖ 2 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Trausner, P. Virgil OSB (Johann Georg)“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e4eb (abgerufen am )
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