Musikalische Ausbildung zunächst am Kärntner Landeskonservatorium bei Heinz Jäger (klassisches Schlagwerk) und E. Bachträgl (Jazzschlagzeug), daneben Mitglied der Klagenfurter Stadtkapelle und ab 1982 Substitut am Klagenfurter Stadttheater. Nach der Matura 1885 am Naturwissenschaftlichen Realgymnasium in Viktring/K Ableistung des Miltärdienstes als Pauker bei der Militärmusik Kärnten. 1986–89 Studium bei Paul Hirsch an der Salzburger MHsch. Mozarteum (Diplom mit Auszeichnung), danach Meisterklasse an der MHsch. München bei Hermann Holler, Manfred Trauner und Peter Sadlo. 1988 Pauker beim Gustav-Mahler-Jugendorchester und dem European-Community-Youth-Orchestra unter C. Abbado. 1989/90 war T. Schlagwerker und Paukist beim Mozarteumorchester sowie ab 1890 Paukist bei der Camerata academica unter S. Végh. Anschließend Solopaukist in Chemnitz/D und seit 1992 im Orchester der Komischen Oper Berlin. Seit 1995 erster Schlagzeuger des Ensembles United Berlin. Daneben Solokonzerttätigkeit im In- und Ausland, Dozent bei internationalen Orchesterkursen sowie Juror bei diversen Wettbewerben.
Ehrungen
- Dr. Leopold Goess-Förderungspreis der Kärntner Sparkasse 1988
- Leitungsstipendium der HSch. Mozarteum 1989
- Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung 1989
- Förderungspreis für Musik des Landes Kärnten 1992
Werke
CD Klangwelt. Orgel & Schlagwerk (gem. m. Ruth Spitzenberger) 1995.
Literatur
- MGÖ 3 (1995)
- Mitt. Komische Oper Berlin
- www.toriser.de (8/2015)
Autor:innen
- Alexander Rausch
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
30.8.2015Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Alexander Rausch, Art. „Toriser, Reinhard“ (30.8.2015), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e4cb (abgerufen am )
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