Studierte Musikwissenschaft bei E. Schenk an der Univ. Wien (Dr. 1953) und Klavier bei Joseph Langer am Wiener Konservatorium. 1953–57 Sachbearbeiter für Neue Musik bei der Universal Edition, 1957–71 Abteilungsleiter für Neue Musik sowie ab 1966 stellvertretender Leiter der Hauptabteilung für Musik des Westdeutschen Rundfunks in Köln/D. In der von ihm betreuten Konzertreihe Musik der Zeit (1957–71) kam es zu zahlreichen UA.en von Werken Karl Heinz Stockhausens, Pierre Boulez’, Luigi Nonos und K. Pendereckis. 1971–77 Musikprogrammdirektor beim Südwestfunk in Baden-Baden/D, danach bis 1989 Chef der Musikabteilung beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart/D. Programmkoordinator des Donaueschinger Festivals, Mitherausgeber der Neuen Zeitschrift für Musik/Melos (1967–78), Herausgeber der Zeitschrift Teilton. 1977–89 fungierte T. als einer der künstlerischen Direktoren der Schwetzinger Festspiele. Mitbegründer und 1994–97 Leiter des Instituts „LernRadio“ (zur Ausbildung von Radio-Musikjournalisten) an der MHsch. Karlsruhe/D.
Schriften
- Das Strukturphänomen des verkappten Satzes a tre in der Musik des 16. u. 17. Jh.s,Diss. Wien 1953 (z. T. in StMw 27 [1966])
- (Hg.) Igor Strawinsky 1963
Literatur
- NGroveD 25 (2001)
- Riemann 1975
- F-A 2 (1978)
- Ulrich 1997
- https://de.wikipedia.org (1/2018)
- eigene Recherchen
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.1.2018Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Tomek, Otto“ (15.1.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0010f0bb (abgerufen am )
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