Studierte zunächst Mathematik an der Univ. bzw. Technischen Hsch. in Prag, daneben Besuch der Prager MAkad. T. war vor dem Zweiten Weltkrieg als Gymnasiallehrer tätig, nach Kriegsende widmete er sich v. a. der Musik, unterrichtete jedoch um 1956 auch als Vertragslehrer am Gymnasium in Tulln. Als Dirigent wirkte er v. a. in Deutschland und der Türkei. Seine Werke waren unter der Leitung von M. Schönherr auch im Rundfunk zu hören. – Nicht zu verwechseln mit dem um 1936 in Berlin lebenden Unterhaltungsmusiker Johann Theimer (Pseud. John Lindsay; * 2.3.1884 Lendorf/K, † nach 1936 [Ort?]), der ebenfalls mit Orchesterintermezzi (Vineta-Glocken, Aisha) großen Erfolg hatte.
Werke
Orchesterstücke (Intermezzi), Romantische Phantasie f. Kl. u. Orch., Konzertwalzer. – Teilnachlass in der Musikslg. der ÖNB.
Literatur
- Lang 1986
- Ulrich 1997
- Slg. Moißl
- Suppan 1994 [J. T.]
- F-A 1936 [J. T.]
Abbildungen
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
18.1.2023Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Theimer, Fritz (eig. Friedrich)“ (18.1.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e477 (abgerufen am )
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