Erhielt 1908–13 Klavier-, Orgel- und Gesangunterricht bei Nikolaus Pfaffstaller in Auer, danach Orgelunterricht in Feldkirch/V, später auch Komposition in Innsbruck bei J. E. Ploner. Er war Kpm. (1922–39 und 1947–80) und Organist (1918–39 und 1947–70) in Auer. Kurzfristig leitete er die Zwölfmalgreiner Kapelle in Bozen (1933–36), die Südtiroler Kulturgruppe in Innsbruck (1933–44) und war 1945/46 Kpm. und Chordirektor in Kaltern. 1948–80 Landeskapellmeister von Südtirol.
Gedenkstätten
- Sepp-Thaler-Straße (Auer)
Ehrungen
- Walther von der Vogelweide-Preis 1969
- Goldenes Verdienstzeichen des Landes Tirol 1971
- Bundesverdienstmedaille in Gold des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg/D 1980
Werke
geistliche u. weltliche Chorwerke, Singspiele; Werke f. Blasmusik (Suite Die Etsch 1951; Ouvertüren Dolomitenzauber 1957, Südtiroler Land 1969; Walzer Am schönen Kalterer See 1971; Märsche Mein Heimatland 1944, Mein schönes Südtirol 1968).
Literatur
- W. J. Kostner, S. Th. (1901–1982), Dipl.arb. Salzburg-Innsbruck 1999 [mit WV]
- A. Kofler in Der Schlern 52 (1978)
- Lang 1986
- Suppan 1994
- E. Knapp, Kirchenmusik Südtirols 1993
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Thaler, Sepp (auch Giuseppe Simonini)“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e468 (abgerufen am )
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