Thaler, Sepp (auch Giuseppe Simonini)

* 9.6.1901 Auer bei Bozen/T (Ora/I), † 10.3.1982 Auer

Kapellmeister, Organist und Komponist

Erhielt 1908–13 Klavier-, Orgel- und Gesangunterricht bei Nikolaus Pfaffstaller in Auer, danach Orgelunterricht in Feldkirch/V, später auch Komposition in Innsbruck bei J. E. Ploner. Er war Kpm. (1922–39 und 1947–80) und Organist (1918–39 und 1947–70) in Auer. Kurzfristig leitete er die Zwölfmalgreiner Kapelle in Bozen (1933–36), die Südtiroler Kulturgruppe in Innsbruck (1933–44) und war 1945/46 Kpm. und Chordirektor in Kaltern. 1948–80 Landeskapellmeister von Südtirol.

Gedenkstätten

  • Sepp-Thaler-Straße (Auer)

Ehrungen

  • Walther von der Vogelweide-Preis 1969
  • Goldenes Verdienstzeichen des Landes Tirol 1971
  • Bundesverdienstmedaille in Gold des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg/D 1980

Werke

geistliche u. weltliche Chorwerke, Singspiele; Werke f. Blasmusik (Suite Die Etsch 1951; Ouvertüren Dolomitenzauber 1957, Südtiroler Land 1969; Walzer Am schönen Kalterer See 1971; Märsche Mein Heimatland 1944, Mein schönes Südtirol 1968).

Literatur

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2006

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Thaler, Sepp (auch Giuseppe Simonini)“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e468 (abgerufen am )

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