Heiratete am 4.11.1792 in Wien, wo er 1799 den Bürgereid ablegte und bis zu seinem Tod in der Leopoldstadt nachweisbar ist. 1794 berichtete er in einer Annonce in der Wiener Zeitung, dass er viele Jahre bei Th. Lotz gearbeitet habe. 1808 baute T. für die kaiserliche Harmoniemusik zwei Fagotte und ein Kontrafagott. Mit Ch. Rüttinger war er befreundet und mit den Brüdern Stadler zumindest bekannt. Spätestens ab 1812 war er stellvertretender Innungsvorsteher der Wiener Blasinstrumentenmacher. 1828 verlautbarte er, dass er alle Arten von Holzblasinstrumenten baue. Ein Jahr später sagte er sein Gewerbe jedoch schon anheim.
Literatur
- H. Strebel, Anton Stadler: Wirken u. Lebensumfeld des „Mozart-Klarinettisten“ 2016
- G. Dullat, Verzeichnis der Holz- und Metallblasinstrumentenmacher 2010
- Hopfner 1999
- Ottner 1977
- H. Haupt in StMw 24 (1960)
- Wr. Ztg. 1.10.1828
- Trauungsbuch 1789–1821 der Pfarre St. Josef (Wien II), pag. 81f
- Sterbebuch 1830–34 der Pfarre St. Leopold (Wien II), fol. 113
- WStLA (TBP 1831)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2017Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Tauber, Kaspar (Caspar)“ (18.2.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00137224 (abgerufen am )
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