Neben einer Lehre als Industriekaufmann erhielt er Musikunterricht (Gitarre, Blockflöte, Musiktheorie). Ab 1975 absolvierte er Lehrgänge für musikalische Jugend- und Volksbildner, Medienkomposition (1978–80), Tontechnik (1979–82) und Harmonikale Grundlagenforschung an der Wiener MHsch. 1980–86 studierte er bei A. Uhl Tonsatz und bei P. Kont Komposition. 1986/87 Ergänzungsstudium (Mag. art.), 1989 Ergänzungsprüfung Musikalienhändler. Weiters studierte er Kirchenmusik am Diözesankonservatorium. Er war 1984/85 Mitglied der Wiener Singakademie,seit 1987 ist er (2005) freischaffender Komponist. Er engagierte sich u. a. im Österreichischen Komponistenbund und bei der Gesellschaft Autoren, Komponisten, Musikverleger (AKM). Daneben katalogisierte er u.a. Nachlässe und Tonträgerneuerwerbungen des Phonoarchivs der Musiksammlung der ÖNB in die Österreichische Verbunddatenbank.
Ehrungen
- Arbeitsstipendium der Stadt Wien 1984 u. 1986
- Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung 1987
- Förderungspreis der Stadt Wien f. Musik 1989
- Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich f. Musik 1989
- Europastipendium der Republik Österreich 1989/90
Werke
Werke f. Orch. (Symphonische Skizzen 1983/84; Concertino f. Vc. u. Orch. 1985/86); Kammermusik (Streichsextett 1987/88, Trio f. 3 Vc. 1986 u. 1999); Lieder; Klangmixturen f. achtstimmigen Knabenchor 1989; Solowerke (Präludium, Fuge und Phantasie über eine aus einem Thema Joh. Seb. Bachs zusammengestellte Reihe f. Git. 1988/89; Etüde f. Vc. 1985).
Literatur
- MaÖ 1997
- Goertz 1994
- MGÖ 3 (1995)
- http://members.aon.at/sulzberger/ (10/2005)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Sulzberger, Hermann“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e3fe (abgerufen am )
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