Er studierte (wahrscheinlich ab 1572) an der Univ. Freiburg im Breisgau/D (1574 Mag.), 1577/78 war er als Medizinstudent immatrikuliert. 1587 war er Priester und Sänger in der Hofkantorei in Hechingen, Schwaben/D von Graf Eitelfriedrich IV. v. Hohenzollern, einem vehementen Vertreter der Gegenreformation. 1591 wurde St. von Christoph Truchsess von Waldburg der Stadt Riedlingen/D für eine Pfründe vorgeschlagen. Sein Freiburger Lehrer Johannes Thomas Freigius (1543–83) übernahm St.s Schrift De Musica als Grundlage eines Dialogs für sein Buch Paedagogus (1582). St. erhielt vom Stift Lambach Geld für Kompositionen. Seine Werke (z. B. das Marienlied) sind von den Ideen der Gegenreformation beeinflusst.
Werke
Messe u. a. Kirchenmusik; Maria werd, so mein Seel kert, 5-stimmig, hg. v. B. Klingenstein in Rosetum Marianum, Dillingen 1604.
Schriften
- De musica [verschollen]
Literatur
- MGG 12 (1965)
- NGroveD 23 (2001)
- G. Lang, Zur Gesch. u. Pflege der Musik in der Benediktiner-Abtei zu Lambach, Diss. Salzburg 1978
- MGÖ 1 (1995)
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Stuber (Stuberus, Stueber), Conrad (Konrad)“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e3d6 (abgerufen am )
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