War ab 1727 beim Fürstbischof von Brixen als Bassist und Hofkomponist angestellt und versah ab 1728 als Vizekapellmeister provisorisch das Amt des Hof- und Domkapellmeisters, das er dann 1730 definitiv übernahm. Neben seiner Tätigkeit als Kirchen- und Hofmusiker schrieb St. auch die Musik für einige Schauspiele des Brixener Gymnasiums. Bei seinem Tod hinterließ er an die 3000 Bogen „brauchbare Musicalien“, die vom Domkapitel auf Anraten seines Amtsnachfolgers Simon Judas Thaddäus Mayr der Witwe um 100 fl abgekauft wurden.
Werke
Kirchenmusik (s. Tbsp.), Schauspielmusik (Conradinus 1737, Genovefa 1739).
Literatur
- E. Knapp, Die Kpm. u. Organisten am Dom zu Brixen 2007
- E. Knapp, Kirchenmusik Südtirols 1993
- K. Drexel/M. Fink (Hg.), Musikgesch. Tirols 2 (2004)
Hörbeispiele
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
1.7.2009Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Strach von Treyenfeld, Leopold“ (1.7.2009), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00223d7f (abgerufen am )
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