War Schüler von M. Giuliani und L. Schulz d. Ä. (Gitarre) sowie von E. A. Förster (Komposition). Als Gitarrenvirtuose unternahm er in den 1830er Jahren ausgedehnte Konzertreisen nach Deutschland, Frankreich, Russland und in die Niederlande, 1836 kehrte er wieder nach Wien zurück, wo er ebenfalls erfolgreich Konzerte gab. Später soll der „Paganini der Guitarre“ nach Amsterdam übersiedelt sein.
Werke
Gitarrenstücke (Lituana. Passo caratteristico; Variationen über „Ja ich lob’ mir die Stadt“).
Literatur
- Zuth 1926
- Wurzbach 39 (1879)
- Mendel-R. 9 (1878)
- E. Hanslick, Gesch. des Concertwesens in Wien 1 (1869), 345
- Erhart 2002 [F. Seraph St.]
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
6.11.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Stoll, Franz de Paula“ (6.11.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00137134 (abgerufen am )
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