Musikalische Ausbildung am Konservatorium Klagenfurt (Klavier, Schlagwerk, Posaune, 1974–78 Lehrgang Musikerziehung). An der Univ. Innsbruck studierte er Germanistik, Geschichte und Musikwissenschaft. Als Komponist Autodidakt (außer einem Semester bei H. Eder am Mozarteum Salzburg). Seit 1978 unterrichtet er Komposition am Kärntner Landeskonservatorium Klagenfurt. Sein Schaffen ist vom Prinzip der Stilmixtur (von Tonalität über Zwölftontechnik bis zu serieller Musik) bestimmt.
Ehrungen
- Stipendium der Alban-Berg-Stiftung 1978
- Förderungspreis f. Musik der Kärntner Landesregierung 1980
- Förderungspreis f. Musik des Bundesministeriums f. Wissenschaft, Verkehr u. Kunst 1996
Werke
Opus 10 f. Altsax. u. Kl. 1990; Kammeroper Sauschlachten [T: Peter Turrini] 1994; Éteint f. Org. UA 2001; Das Lied von den hohen Bergen [T: Fr. Nietzsche] 2004.
Literatur
- MaÖ 1997
- MGÖ 3 (1995)
- N. Fheodoroff in ÖMZ 46 (1991), 137
- Die Presse 23.6.2004
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Stingl, Alfred“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e384 (abgerufen am )
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