Sternberg, Daniel Arie

* 29.3.1913 Lemberg/Galizien (L’viv/UA), † 26.8.2000 Waco, Texas/USA

Dirigent, Pianist

Studierte an der Univ. Wien (1931–35) sowie Komposition bei K. Weigl und Dirigieren (1935/36 in Leningrad [St. Petersburg/RUS] bei F. Stiedry). Er hielt 1933/34 Vorlesungen an der Wiener Volkshochschule und war dann als Dirigent tätig. 1935 emigrierte er in die Sowjetunion (Gastdirigent in Leningrad und Moskau, 1936/37 Musikdirektor in Georgien) und 1939 in die USA (Exil). Er leitete 1940–42 die Klavierabteilung des Hockaday Institute of Music in Dallas, Texas/USA, 1943–82 war er Dekan der MSch. der Baylor Univ. in Waco. Er war als Dirigent des 1962 von ihm neu begründeten Waco Symphony Orchestra sowie des Dallas Symphony Orchestra tätig. An der St. Paul’s Episcopal Church in Waco war er 27 Jahre Chorleiter und Organist.

Literatur

  • Biogr. Hb. der dtspr. Emigration 1983
  • Orpheus im Exil 1995
  • Mitt. School of Music, Baylor Univ

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2006

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Sternberg, Daniel Arie“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e371 (abgerufen am )

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