Studierte ab 1980 an der Univ. Wien Psychologie, Geschichte und Philosophie; musiktheoretische Ausbildung autodidakt. Seit 1983 als Komponist und Bassklarinettist freischaffend tätig. Gründung des Bläserquartetts Trans-4 (1983), Gründungsmitglied der Ensembles Ton.Art (1986) und Striped Roses (1988), gemeinsam mit O. Aichinger Gründung des Duos Steinach-Irrding (1990), gemeinsam mit M. Nagl Gründung des Duos Brunmüller (1993). Seit 1992 Mitglied von F. Koglmanns Pipetet. St. beschäftigte sich mit verschiedenen modernen Kompositionstechniken, interessierte sich für osteuropäische Volksmusik und bemühte sich um einen „Brückenschlag“ zwischen E-Musik und Jazz („Third stream“).
Ehrungen
- Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung 1988
- Stipendium der Austro Mechana f. einen Kompositionsaufenthalt in Prag 1994
Werke
Kammermusik (v. a. f. Bläser, aber auch Streichquartette).
Literatur
- MaÖ 1997
- https://db.musicaustria.at/node/71516 (8/2022)
- https://www.friedhoefewien.at/ (8/2022)
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
12.8.2022Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Steiner, Johann Karl (Hans)“ (12.8.2022), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e355 (abgerufen am )
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