Sohn des Schullehrers Mathias St. War 1812 Direktor der Singknaben des Theaters an der Wien, in diesem Jahr besuchten 20 Schüler seine MSch. in Mariahilf (Wien VI). Spätestens ab 1814 führte St. sie mit behördlicher Genehmigung als Musik-Lehr- und Erziehungsanstalt, in der neben den musikalischen Fächern (Gesang, Klavier, Gitarre, Streich- und Blasinstrumente, Orgel, Generalbass) auch die Gegenstände der ersten bis dritten Klasse einer Normalschule durch eigene Lehrer unterrichtet wurden. Ab 1814 befand sich die Schule in Wieden.
Literatur
- E. Benedikt in [Fs.] Bekenntnis zur österr. Musik in Lehre und Forschung 1996
- Wr. Ztg. 15.10.1813, 588, 23.3.1814, Allgemeines Intelligenzbl., 473, 18.12.1814, 1403, 14.6.1815, Allgemeines Intelligenzbl., 1147, 23.9.1815, Allgemeines Intelligenzbl., 623, 11.5.1816, Allgemeines Intelligenzbl., 1033, 21.5.1817, Allgemeines Intelligenzbl., 1143, 27.10.1817, Allgemeines Intelligenzbl., 925, 3.2.1818, 103
- Taufbuch 1720–82 der Pfarre Sitzgras, pag. 154
- Sterbebuch 1816–24 der Pfarre Wieden (Wien IV), fol. 40
- WStLA (TBP 1818)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.7.2019Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Steiner, Franz Anton“ (15.7.2019), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003ac734 (abgerufen am )
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