Ende 1669 war er am Collegium Germanicum in Rom, von spätestens 1672 an in der Hofmusik der Kaiserin Witwe Eleonora [II.] in Wien. Nach deren Tod im Dezember 1686 sang er zunächst in Heidelberg/D und dann an vielen Opernhäusern Italiens, auch an S. Marco in Venedig. 1689/90 war er beim Herzog von Parma bedienstet, 1691 wurde er in die Accademia Filarmonica von Bologna aufgenommen, 1697 trat er in Düsseldorf/D auf, 1699 als Gast wieder am Kaiserhof. Noch 1720 ist er als Sänger in einer Oper in Mantua/I nachweisbar, danach verliert sich seine Spur.
Literatur
- Knaus 1968
- Th. Culley, Jesuits and Music 1 (1970)
- R. Emans in KmJb 65 (1981)
- H. Seifert in M. Angerer et al. (Hg.), [Fs.] O. Wessely 1982
- C. Sartori, I libretti italiani a stampa dalle origini al 1800 , 1990–94, L. Callegari Hill, L’Accademia Filarmonica di Bologna 1991
Autor
- Herbert Seifert
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Herbert Seifert, Art. „Speroni (eig. Muzzi), Giovanni Battista“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e2e7 (abgerufen am )
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