Spada, Filippo

* 1789 (Ort?), † 17.3.1838 Ancona/Kirchenstaat (I)

Sänger (Bass)

Erste Auftritte sind 1805 in Florenz nachweisbar. Es folgten zahlreiche Engagements in Italien (u. a. ab 1806 mehrfach Rom, 1808 Perugia, ab 1809 mehrfach Parma, ab 1811 mehrfach Mailand, 1812 Genua und Venedig, wo er später auch noch auftrat, 1814/15 Pisa, 1819/20 Piacenza, zwischen 1828/37 Bologna, 1829 Parma und Mantua, 1834/35 mit einer eigenen Truppe in Parma). 1824–27 sang er oft in Lissabon. Besonders in den damals aktuellen, z. T. bis heute erfolgreich gespielten italienischen Opern von G. Rossini und Ga. Donizetti konnte er begeistern. Im November 1816 kam er als Mitglied einer italienischen Operngesellschaft unter Antonio Cera nach Wien, die davor bereits in München gastiert hatte. Bis Ostern 1817 trat die Operntruppe am Wiener Kärntnertortheater mit italienischen Opern auf. Sp. sang nachweisbar in fünf davon. Verheiratet mit der Sopranistin Maria Luigia Valsovani (* 1786? Parma, † nach 1834 [Ort?]), die ebenfalls Mitglied der italienischen Operngesellschaft war und in Wien u. a. in der erfolgreichen EA von G. Rossinis Tancredi am 17.12.1816 mitwirkte.

Literatur

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

12.8.2025

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Spada, Filippo“ (12.8.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e2d8 (abgerufen am )

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