Erhielt mit 8 Jahren Violin- und Klavierunterricht, wirkte mit 14 in einem Amateurorchester mit und gründete mit 16 ein Streichorchester. Gelernter Kaufmann, wurde er jedoch Berufsmusiker und studierte 1929–36 am Mozarteum Salzburg (Violoncello, Kapellmeisterprüfung). Er war Cellist im Mozarteum Orchester Salzburg und Militärmusiker, 1939–41 hatte er ein Berlin-Stipendium, danach Kriegsdienst. 1945–57 war er Solocellist im Mozarteum Orchester. 1957 übernahm S. die Leitung der Militärmusik Tirol in Innsbruck (1971 Ruhestand als Oberstleutnant). 1972 gründete er die Original Tiroler Kaiserjägermusik, die er bis 1990 leitete. Weiters dirigierte er die Bundesmusikkapelle Zell am Ziller/T und bis 1984 die Rettenberger Musikkapelle Swarovsky-Wattens/T.
Ehrungen
- Prof.-Titel 1971
- Verdienstkreuz des Landes Tirol
- Verdienstkreuz in Gold des Österr. Blasmusikverbandes
Werke
Großer österr. Zapfenstreich; Märsche; Bearbeitungen von Blasorchesterwerken.
Literatur
- Lang 1986 u. 1996, 65
- A. O. Sollfelner/Ch. Glanz, Die österr. Militärmusik in der II. Republik 1955–2000 , 2000
- Suppan 1994
- F-A 2 (1978)
- www.vsm-bozen.it/Portraits/SommaSiegfried.html (8/2005)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Somma, Siegfried“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e2c0 (abgerufen am )
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