Über seine Ausbildung ist nichts bekannt, 1741/42 ist er in Neapel nachweisbar, 1744 in Paris, danach in England und 1746 in Berlin; 1753 leitete er das Ballett der Pariser Comédie Française. 1756/57 war er als Solotänzer am Wiener Kärntnertortheater engagiert, wo er mit F. Hilverding und G. Salomoni zusammenarbeitete und vier Ballette einstudierte. Danach 1757/58 in Venedig und 1758–60 in Paris, kam S. 1761 als Tänzer und Choreograph an das Royal Opera House Covent Garden nach London, 1774 als Tanzmeister nach New York/USA und 1775 nach Charleston. Sein älterer Bruder war der Komponist Carlo S. (* ca. 1715 Rom, † September 1788 Paris), mit dem er in Paris häufig zusammenarbeitete.
Literatur
- Schneider 1985
- Zechmeister 1971
- NGroveD 23 (2001) [Charles S.]
- Raab 1994
- Ulrich 1997
- EitnerQ 9 (1903)
- Mendel-R. 9 (1878)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Sodi (Sody), Pietro (Pierre)“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e2af (abgerufen am )
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