Der Sohn eines Schullehrers besuchte 1812 das bischöfliche Seminar in Wien, trat später jedoch in den Staatsdienst (Hofpostbuchhaltung). Er gründete 1825 den Verein von musikalischen Freunden, mit dem er Streichquartette, Männerquartette, aber auch Orchesterwerke und Chöre aufführte. Dieser Verein musste aufgrund von Schwierigkeiten mit der Zensur aufgelöst werden, fand aber eine Fortführung im Verein für Kunst und Frohsinn, den S. gemeinsam mit A. Scherer, dem späteren Gründer, Vorstand und Musikdirektor des Musikvereins St. Pölten, ins Leben rief. S. war auch Mitbegründer des Kirchenmusikvereins von St. Ulrich (heute Wien VII), wo er u. a. eigene Werke dirigierte. Er spielte ausgezeichnet Gitarre.
Werke
Kirchenmusik; Orchesterwerke; Kammermusik (auch mit Git.); Chöre, Vokalquartette, Lieder.
Literatur
- Wurzbach 35 (1877)
- Erhart 1998
- Wurzbach 29 (1875) [Scherer]
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Smegkal, Joseph“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e2a8 (abgerufen am )
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