Simonis, Christian

* 4.7.1956 Wien

Dirigent

1965–70 Wiener Sängerknabe (bei F. Grossmann und H. Gillesberger), ab 1970 Studium an der Wiener MHsch. (Schlagwerk bei Richard Hochrainer, Fagott bei C. Öhlberger, Theorie bei E. Urbanner, Schenker-Seminar bei F. Eibner), Gesangsstudium am Konservatorium der Stadt Wien (bei Frank Kubik, Operettenklasse bei Robert Werner), Dirigierstudium bei H. Swarowsky. 1973–80 Dirigent des Jeunesse-Kammerorchesters Wien. Chefdirigent 1985–90 des Philharmonischen Orchesters Bad Reichenhall/D, 1990–2005 des Göttinger Symphonie-Orchesters, 2005–13 der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck/D. 1974–87 Präsident der Joseph Haydn-Gesellschaft (seit 1988 Haydn-Gesellschaft Wien). Seit 2015 ist Simonis Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Bad Reichenhaller Philharmonie. Als Gastdirigent dirigierte er neben den Berliner Philharmonikern und verschiedenen anderen deutschen Orchestern u. a. auch das Bruckner Orchester Linz, das Mozarteum Orchester Salzburg sowie das Königlich Flandrische Symphonieorchester Antwerpen.

Ehrungen

  • Mozart-Interpretationspreis des Bundesministeriums f. Unterricht u. Kunst 1979
  • Niedersächsischer Kulturpreis 1996
  • Generalmusikdirektor des Göttinger Symphonie-Orchesters 2000
  • Ehrenprotektorat der Dt. Johann-Strauss-Gesellschaft 2004
  • Ehrenmitglied des Dt. Tonkünstlerverbandes 2008
  • Musikpreis Sachsen-Anhalt 2013

Literatur

Autorinnen

  • Barbara Boisits
  • Johanna Kohler

Letzte inhaltliche Änderung

27.4.2018

Empfohlene Zitierweise

Barbara Boisits, Johanna Kohler, Art. „Simonis, Christian“ (27.4.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e282 (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.