Studierte 1911–20 an der Wiener MAkad. bei G. Feist, J. Egghard und K. Prill. Trat ab 1918 öffentlich auf, in der Zwischenkriegszeit war sie Mitglied des Weiß-Quartetts und unternahm Konzerttourneen durch zahlreiche europäische Länder. Ab 1938 spielte sie im Quartett von E. Steinbauer und bis 1952 im Kammerorchester der Wiener Konzerthausgesellschaft. Außerdem unterrichtete sie als Violinlehrerin an den Wiener städtischen MSch.n.
Literatur
- Müller-Asow 1929
- Kürschner 1954
- Dt. Volksblatt 9.5.1918, 7
- Taufbuch 1893–99 der Pfarre Perchtoldsdorf, fol. 126
- Mitt. Archiv MUniv. Wien (4/2018). – Zur Verwandtschaft mit der Familie Seyfried: Taufbuch 1839–56 der Pfarre Maria Rotunda (Wien I), fol. 89
- Trauungsbuch 1869–74 der Pfarre St. Karl (Wien IV), fol. 94
- Taufbuch 1869 der Pfarre Maria Treu (Wien VIII), fol. 114
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
5.11.2018Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Selka, Lotte (eig. Charlotte Clara Maria)“ (5.11.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003a06a8 (abgerufen am )
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