Der Sohn eines böhmischen Schuhmachermeisters erhielt seine musikalische Ausbildung am Neuen Wiener Konservatorium. Belegte 1921/22 als außerordentlicher Hörer an der Univ. Wien Vorlesungen aus Musikwissenschaft bei W. Fischer, H. Grädener und E. Wellesz. Zunächst Chor- und Orchesterleiter in Wien, wirkte S. später v. a. als Musikpädagoge und leitete ab 1945 die musiktheoretische Abteilung am Horak-Konservatorium (Horak, Musikschule), dessen Direktor er 1959–79 war (seit 1943 Direktorstellvertreter). Während seiner Amtszeit erhielt das Konservatorium 1961 das Öffentlichkeitsrecht, musste jedoch trotzdem auf zwei Standorte reduziert werden.
Ehrungen
- Prof.-Titel 1957
- Reg.rat 1972
Werke
Chöre, Lieder, Klavierstücke, Musik zu Totentanz (Max Gümbel-Seiling); Klavierfibel f. vier Hände 1966; Mein Spielbuch 1967.
Schriften
- Modulationslehre 1951
Literatur
- Riemann 1961 u. 1975
- F-A 2 (1978)
- E. W. Partsch (Hg.), [Fs.] Nicht Drill, sondern musikalische Erziehung 1992
- ÖMZ 18 (1963), 314
- ME 33 (1979/80), 126
- http://www.demos.ac.at/demos_suche_studenten.php (8/2017)
- Taufbuch der Pfarre Rossau (Wien IX) 1899–1901, fol. 350
- Slg. Moißl
- Mitt. MA 61
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
16.8.2017Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Sedlak, Adolf“ (16.8.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0036b055 (abgerufen am )
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