Schuster, Vinzenz

* ?, † vor 1863 Wien

Gitarrist, Violoncellist, Komponist

Inhaber einer Antiquar-Musikalienhandlung und einer Musik-Leih- u. Copir-Anstalt in Wien, die er spätestens 1825 von F. de P. Roser übernahm und 1830 an F. X. Ascher abgab. Als Musiker Dilettant, besuchte er als Gitarrist die musikalischen Übungen bei I. Sonnleithner. Sch. spielte den 1823 von J. G. Staufer erfundenen Arpeggione und veranlasste vermutlich Fr. Schubert zur Komposition der Arpeggione-Sonate D 821, die Sch. auch uraufführte.

Werke

Fantaisie op. 7, Variationen op. 8 u. Monferrine op. 13 f. Git., 6 Ländler op. 9 f. 2 Git., Potpourris op. 12 f. 2 Git. u. op. 14 f. Git. u. Kl.; Stücke f. Arpeggione u. Git.; Bearb.: Concert-Variationen op. 43 v. J. Mayseder f. Vc.; Variationen f. 2 Git. nach L. v. Beethovens Septett op. 20; Bearb. v. Liedern Johann Rudolf Zumsteegs f. Singstimme u. Git.

Schriften

  • Anleitung zur Erlernung des von Hrn. Georg Staufer in Wien neu erfundenen Guitare-Violoncelle [Arpeggione] 1825

Literatur

Autorin

  • Barbara Boisits

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Barbara Boisits, Art. „Schuster, Vinzenz“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e1eb (abgerufen am )

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