Sohn des Bläsers Ulrich Sch. d. Ä. (* ca. 1425 [Ort?], † 1491 Augsburg). War Posaunist in Augsburg (1484–1502), danach in Mantua (Mantova/I). Er spielte neben Posaune noch weitere Blasinstrumente sowie Gambe und Laute. Sch. war 1519/20–26 die Leitung der „Trompeterei“ am Salzburger Hof unter Erzb. Matthäus Lang anvertraut. Diese hatte neun Mitglieder, gehörte aber nicht zur Hofkapelle (Hoftrompeter), sondern zum Marstall (Heertrompeter). Von seinen ältereren Brüdern war Michael (* ca. 1450 Augsburg?, † nach 1520 [Ort?]) Schalmeispieler in Augsburg und Ferrara/I, Augustin (* ca. 1460 Augsburg?, † 1532 [Ort?]) Posaunist und Zinkenist in der Hofmusikkapelle Maximilians I.
Literatur
- H. Spies in Mitt. d. Ges. f. Sbg. Lk. 81 (1941), 66f
- NGroveD 22 (2001)
- MGG 8 (1960), 181 [Lang]
- MGÖ 1 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schubinger (Schubiger), Ulrich“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e1b7 (abgerufen am )
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