Begann ein Theologiestudium, wandte sich aber der Musik zu und studierte Klavier, Violine und Gesang. 1833 debütierte er als Tenor in Prag. Er ging nach Deutschland und wurde Violinist sowie 1840 Opernkapellmeister in Freiburg im Breisgau/D, Bremen/D und Düsseldorf/D. 1844–55 war Sch. am Stadttheater in Riga, danach in Reval/RUS (Tallin). Anschließend war er in Freiburg (1857), Mainz/D (1858) und Riga (1859–62) tätig. 1864–74 war er Kapellmeister am Bolschoi-Theater in Moskau. Seine Frau Mathilde (geb. Dobritz, * ca. 1820 [Ort?], † ?) war Sängerin.
Werke
Opern (Das Brautfest auf Oliva 1841; Ilja Muromez 1871); Instrumentalwerke (Konzerte, Ouvertüren); Kantaten, Lieder.
Literatur
- ÖBL 11 (1999)
- Stieger II/3 (1978)
- Wurzbach 31 (1876), 257
- Ulrich 1997
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
6.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schramek (Šrámek), Johann Josef (Ivan Osipovič)“ (6.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0007bcdc (abgerufen am )
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