Schosland, Wilhelm

* 6.3.1896 Berlin, † 10.12.1975 (Ort?).

Komponist, Chorleiter, Organist, Gesangspädagoge

Studierte in Berlin Musikwissenschaft (Dr. 1923) und Musik (Kapellmeisterprüfung 1927). War 1919–45 Organist und Chordirigent in Berlin-Schöneberg, ab 1927 auch Gymnasialprof. 1945–61 war Sch. Prof. an der Lehrerbildungsanstalt in Feldkirch. Er war auch Mitarbeiter des Vorarlberger Rundfunks. Ab 1945 war er Chordirektor an der Stadtpfarrkirche in Bregenz, 1948–61 hatte er die Leitung des Bregenzer Festspielchors inne. 1962–70 war er Lektor für Harmonielehre, Kontrapunkt und Generalbass an der Univ. Innsbruck. 1965 wurde er zum Kirchenmusik-Referenten für Vorarlberg ernannt. Er war Gründer der Vorarlberger Madrigalvereinigung.

Ehrungen

  • päpstlicher Orden „Pro ecclesia et pontifice“ 1960
  • Oberstudienrat 1962

Werke

Messen, Offertorium, dt. u. lat. Motetten.

Schriften

Literatur

  • Riemann 1961 u. 1975
  • J. Pfefferkorn in SK 23/3 (1975/76), 115
  • E. Schneider, Musik in Bregenz einst und jetzt 1993
  • F-A 1936 u. 2 (1978)
  • Weissenbäck 1937
  • Mitt. A. Bösch-Niederer, Bregenz

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Schosland, Wilhelm“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e190 (abgerufen am )

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