Ab 1905 Studium in Wien beim Ehepaar Ress. 1912 Debüt an der Volksoper Wien (Freischütz), wo sie auch als Adele in Die Fledermaus unter F. Weingartner Erfolge verbuchen konnte. 1917–26 an der Wiener Hofoper bzw. Staatsoper. 1926–33 an der Berliner Städtischen Oper wie auch in London (1927 Liu in Turandot), Paris, Amsterdam, Den Haag/NL (1929 Mélisande in Pelléas und Mélisande) und bei den Salzburger Festspielen (Despina, Blondchen, Susanna, Pamina) erfolgreich tätig. In diesen Jahren hatte sie in acht Spielzeiten 447 Abende in Wien und 476 in Berlin gegeben. 1933 Emigration (Exil) nach Paris. Seither an der Pariser Opéra Comique sowie Konzerttourneen durch Europa. Die Jahre 1940–45 konnte sie heimlich in einem kleinen Dorf in den Alpen verbringen. Nach 1945 v. a. zahlreiche Konzertreisen. Ab 1953 als Pädagogin tätig. In den Vorkriegsjahren zahlreiche Tonaufnahmen für Vox, Odeon.
Literatur
- K-R 1997
- Kosch 3 (1992)
- NGroveD 22 (2001)
- L. Kydryński, Opera na cały rok 2 (1989)
- M. B. Michalik (Hg.), Kronika opery 1990
Autor
- Piotr Szalsza
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Piotr Szalsza, Art. „Schöne, Lotte (eig. Charlotte Bodenstein)“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0003b68a (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

