Der Sohn des Lehrers und Regens chori Sylvester Sch. komponierte und dirigierte schon als Gymnasiast in Teschen. 1874–78 studierte er an der Univ. Wien klassische Philologie und daneben bei E. Hanslick Musikgeschichte. Er war zuerst Klavierlehrer, dann Korrepetitor, zeitweise Dirigent (u. a. der Wiener Singakademie). Als Kritiker war er Mitarbeiter der Musikalischen Rundschau und der Lyra. Er trat auch als Komponist von Vokalwerken in Erscheinung.
Werke
Männerchöre, Lieder (Unter dem Hollunderbaum); Messen.
Literatur
- ÖBL 11 (1999)
- SchlMl 2001
- Kosel 1902
- DBEM 2003
- Eisenberg 1893
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schön, Karl“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e176 (abgerufen am )
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