Gesangsstudium in Köln/D, Hannover/D, Berlin und wieder Hannover. 1933–37 Mitglied des Duisburger Opernchores, 1937–40 Engagement in Braunschweig/D, danach Kriegsdienst. 1943/44 am Deutschen Opernhaus Berlin-Charlottenburg, 1945/46 am Staatstheater Hannover, 1946–48 Mitglied der Berliner Staatsoper (als Gast auch an der Städtischen Oper), 1952–60 an der Wiener Staatsoper; Gastspielverträge mit der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg, den Staatsopern von Hamburg/D und München sowie 1959 am Stadttheater Zürich/CH, ab 1948 bei den Salzburger Festspielen, 1949 erfolgreiche Australien-Tournee und 1949/50 an der Covent Garden Oper in London, ab 1952 bei den Edinburgher Festspielen, 1958 beim Holland Festival, 1959 bei den Bayreuther Festspielen. Neben seiner Opernkarriere machte Sch. eine überaus erfolgreiche Film-, Fernseh- und Schallplattenkarriere (auch Operetten). Er heiratete 1940 die Tänzerin Gisela Behrends .
Gedenkstätten
- Rudolf-Schock-Platz Düren
Ehrungen
- Österr. Kammersänger 1954
Schriften
- „Ach ich habe in meinem Herzen…“ Erinnerungen, aufgezeichnet v. R. Ulrici 1985
Literatur
- K-R 1997, 2000, 2002
- NGroveDO 4 (1992)
- NGroveD 22 (2002)
- Kosch 3 (1992)
- InterpretenL 1992
- DBEM 2003
- Riemann 1961 u. 1975
- Czeike 5 (1997)
- Kürschner 1954
- F-A 2 (1978)
- [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969, 220f
- F. Herzfeld, R. Sch. 1962
- Die Presse 15./16.11.1986
- Kurier 15.11.1986
- www.rudolfschock.nl (6/2005)
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
30.6.2005Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Schock, Rudolf Johann“ (30.6.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e163 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

