Tochter eines Bankbeamten, Nichte von M. Gerhart, die ihre Taufpatin war. Gesangsausbildung am Neuen Wiener Konservatorium bei M. Klein; Koloraturgesang-Studien bei G. Forst. 1937 Radio Wien-Auftritt mit M. Schönherr und dem Wiener Funkorchester. 1937–44 Engagement (zunächst als Soubrette) an der Wiener Staatsoper, dazu kamen Liederabende. Nach dem Zweiten Weltkrieg 1945–55 neuerlich Staatsopern-Mitglied, dann noch bis 1957 Mitglied der Volksoper Wien. Sie wirkte u. a. auch bei den Salzburger und Bregenzer Festspielen mit und sang zahlreiche Partien aus dem Opern- und Operettenfach. Sch. war ab 1972 in zweiter Ehe (erste Ehe: Gross?) mit R. Keldorfer verheiratet.
Werke
Schallplattenaufnahmen.
Literatur
- K-R 2003
- Kleine Volks-Ztg. 25.6.1937, 9
- Radio Wien 28.5.1937, 15
- A. Láng/O. Láng, Chronik der Wiener Staatsoper 1869–2009, 2. Teil: Künstlerverzeichnis 2009, 309f, 815
- W. Beetz, Das Wr. Opernhaus 1949, 112
- Ulrich 1997
- Taufbuch 1911–12 der Pfarre St. Elisabeth (Wien IV), 1912, fol. 34
Autor:innen
- Barbara Boisits
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
25.9.2023Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Christian Fastl, Art. „Schober, Leopoldine Maria Aloisia Francisca“ (25.9.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000f2fe6 (abgerufen am )
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