Ging 1857 nach Wien, wo er als Journalist tätig war. Ab 1867 wirkte er in Pest (Budapest), u. a. als Herausgeber des von ihm mitbegründeten Neuen Pester Journals. 1881 wieder in Wien, war Sch. als Operettenlibrettist und Bearbeiter ungarischer Theaterstücke erfolgreich. Er verfasste eine kulturgeschichtliche Biographie von Joh. Strauss (Sohn). Weiters gilt er als Mitorganisator des Vergnügungsparks Venedig in Wien und als Entdecker von J. Gallmeyer.
Werke
Libretti (Der Zigeunerbaron [M: Joh. Strauss] 1885; Die Königsbraut [M: R. Fuchs] 1889; Bruder Straubinger [gem. m. Moritz West, M: E. Eysler] 1903; Zur indischen Witwe [M: O. Straus] 1905); Meister Johann. Bunte Gesch.n aus der Johann Strauß-Zeit, 2 Bde. 1920; Dramen, Übersetzungen, Bearb.en; (Hg.), Franz Joseph I. u. seine Zeit, 2 Bde. 1898.
Literatur
- Czeike 5 (1997) u. 6 (2004)
- ÖBL 10 (1994)
- Riemann 1975
- Kosch 3 (1992)
- Kosel 1902
- Stieger III/3 (1981)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schnitzer, Ignaz“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0005a434 (abgerufen am )
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