Erhielt Musik- und Flötenunterricht und konzertierte schon 1825 im Musikverein für Steiermark. Er musste danach seinen Lebensunterhalt als Beamter in steirischen Städten verdienen, setzte daneben seine Studien beim Flötisten Theobald Böhm, A. Hüttenbrenner und in Wien bei A. Halm fort. Eine Konzertreise durch Deutschland führte Sch. 1839 nach Wien, wo er als „Flöten-Liszt“ apostrophiert wurde. 1845 wurde er in Graz Musikreferent der Zeitung Stiria und 1846 Mitbegründer des Männergesangvereins (1849/50 Sangmeister). Danach engagierte sich Sch. in Radkersburg/St, Wildon/St und Kindberg für den Männergesang, besonders für das „Steirerlied“.
Gedenkstätten
- Denkmal in Kindberg 1891
- Jakob-Eduard-Schmölzer-Gasse (Kindberg)
- Schmölzergasse (Graz IV)
- Gedenktafel an seinem Geburtshaus, Karlauerstr. 39, Graz
Werke
Oper Marianna 1848, Singspiele; Männerchöre; Lieder (Volksliedbearb.: Volkslieder aus Steyermark 1862); Stücke f. Fl.
Schriften
- Autobiographie, ed. in K. Rappold, Die Entwicklung des Männerchorwesens in der Steiermark 1962, Volkslieder aus Steyermark 1862
Literatur
- StMl 1962–66
- ÖBL 10 (1994)
- MGG 11 (1963)
- NGroveD 22 (2001)
- [Kat.] Musik i. d. St. 1980
- DBEM 2003
- Wurzbach 30 (1875)
- F-A 1936
- MGÖ 3 (1995)
- ÖL 1995
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schmölzer, Jakob Eduard“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e138 (abgerufen am )
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