Schmitzer, Franz

* 3.2.1922 Schrick/NÖ, † 21.1.1962 Wien

Musikpädagoge, Komponist, Pianist

Der Sohn eines Volksschuldirektors studierte an der Wiener MAkad. Komposition (bei A. Uhl) und Kirchenmusik. Ab 1951 war er Leiter der MSch. in Wien X, an der er Musiktheorie und Klavier unterrichtete, ab 1954 Leiter der MSch. in Wien XIX (Musiklehranstalten Wien). Sein Spezialgebiet war die Didaktik der Zwölftonmusik. Er organisierte auch Veranstaltungen wie die Kapfenberger Kulturtage . Seine Frau Gertrud (* 9.1.1926 Wien) war Pianistin und Cembalistin und lehrte 1962–90 Solokorrepetition an der Akademie bzw. Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (ab 1972 Prof.).

Ehrungen

  • Förderungspreis der Stadt Wien 1953

Werke

Oratorium Jonas; Ballettmusiken; Stücke f. Kl. u. Cb. (Drei mährische Toccaten; Eklogen; Spiegelornament und Fuge); Chöre, Lieder (Bänkellieder f. Singstimme, V. u. Git.).

Literatur

  • Erhart 1998
  • ÖMZ 17 (1962), 149
  • R. Portisch in ME 15 (1962), 194
  • ÖMZ 25 (1970), 326
  • MGÖ 3 (1995) [Schnitzer]
  • Slg. Moißl
  • Mitt. Archiv MUniv. Wien

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Schmitzer, Franz“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e15c (abgerufen am )

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