Wirkte im 16. Jh. als Weißgerber in Wels (Trathnigg) oder als Tuchmacher in Burghausen/D (nach einem auf 1584 datierten Eintrag im heute verlorenen Codex Breslau [Wrocław/PL] 1009, fol. 320v). Eines seiner Lieder ist in Göttweig, Cod. 1033 (fol. 114–115) von Th. Stromair notiert. Vielleicht sein Sohn war Georg, Weißgerber zu Wels, von dem ein Meistersang in A-GÖ 1034 (fol. 479–480) überliefert ist.
Literatur
- G. Trathnigg in Jb. des Musealvereines Wels 1954, 171f
- H. Brunner/B. Wachinger (Hg.), Repertorium der Sangsprüche und Meisterlieder des 12. bis 18. Jh.s 12 (1989), 39f
- F. Mayer, Der Meistergesang in Oberösterreich 1898, 18
- Dt. Literatur-Lex. 15 (1993)
- MGÖ 1 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schmitmayr (Schmitmair), Johann“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e133 (abgerufen am )
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