Schmidt, Adolf (Pseud. Schmidt-Dolf)

* 23.4.1845 [nicht: 1854] Breitenfurt/NÖ, † 28.11.1905 Wien

Musikpädagoge, Chorleiter und Komponist

Studierte vier Semester Jus an der Univ. Wien, widmete sich jedoch nach Klavier- (August Tuma, J. A. Pacher, J. Dachs, Gesangs- (Friedrich Schmidt, Julius Stockhausen) und Theorie- bzw. Kompositionsstudien (S. Sechter, Fr. Krenn, angeblich A. Bruckner) ganz der Musik. 1867 wurde er Musikdirektor im Jesuitenkollegium Kalksburg/NÖ (heute Wien XXIII), 1879–1905 unterrichtete er Klavier und Gesang an der Horak-Musikschule, deren Wiedner Zweigstelle er leitete. 1881–85 Dirigent der Wiener Singakademie (Nachfolger E. Mandyczewskis), 1886 Gründer des Wiener Damen-Gesangvereins. Chormeister weiterer Gesangvereine.

Ehrungen

  • Ehrenmitglied der Wr. Singakad., des Wiedener Männerchores, der Wr. Liedertafel, des Gutenbergbundes und anderer MGV.e

Werke

Lieder, Chöre, Klavierstücke.

Literatur

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

3.6.2005

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Schmidt, Adolf (Pseud. Schmidt-Dolf)“ (3.6.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0007e34a (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.