Studierte vier Semester Jus an der Univ. Wien, widmete sich jedoch nach Klavier- (August Tuma, J. A. Pacher, J. Dachs, Gesangs- (Friedrich Schmidt, Julius Stockhausen) und Theorie- bzw. Kompositionsstudien (S. Sechter, Fr. Krenn, angeblich A. Bruckner) ganz der Musik. 1867 wurde er Musikdirektor im Jesuitenkollegium Kalksburg/NÖ (heute Wien XXIII), 1879–1905 unterrichtete er Klavier und Gesang an der Horak-Musikschule, deren Wiedner Zweigstelle er leitete. 1881–85 Dirigent der Wiener Singakademie (Nachfolger E. Mandyczewskis), 1886 Gründer des Wiener Damen-Gesangvereins. Chormeister weiterer Gesangvereine.
Ehrungen
- Ehrenmitglied der Wr. Singakad., des Wiedener Männerchores, der Wr. Liedertafel, des Gutenbergbundes und anderer MGV.e
Werke
Lieder, Chöre, Klavierstücke.
Literatur
- A. Decker in E. Bild (Hg.), [Fs.] Der Niederösterr. Sängerbund 1863–1913 , 1913
- Eisenberg 1893
- Kosel 1902
- Jahresbericht der behördl. konzess. vormals Eduard Horak’schen Klavier-, Orgel- und Gesangschulen 1905, 47
- WStLA (Biographische Slg.; Lehmann-Adressbücher 1900–06; TBP 1905)
- www.wienersingakademie.at (3/2005)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
3.6.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Schmidt, Adolf (Pseud. Schmidt-Dolf)“ (3.6.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0007e34a (abgerufen am )
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