1854 ist er als Chorist an der Wiener Hofoper nachweisbar, es folgten Engagements in Kaschau (Košice/SK; 1855/56), Laibach (1856/57), Wiesbaden/D (1857/58), Düsseldorf/D (1858/59) und Stettin (Szczecin/PL; 1860/61). 1861 kam er an das Stadttheater in Pest (Budapest), 1863/64 sang er am Hoftheater in Moskau, von dort wechselte er 1864 an die Berliner Hofoper und ging 1865 ans Hamburger Stadttheater. 1867–72 1.Tenor am Opernhaus in Frankfurt am Main/D, weitere Engagements in Breslau (Wrocław/PL; 1872–76 u. 1880–82) und Straßburg (Strasbourg/F; 1876–80). Zahlreiche Gastspiele führten den als Sänger des dramatischen bzw. Heldentenorfachs gefeierten Sch. v. a. an deutsche Bühnen und nach Budapest.
Literatur
- ÖBL 10 (1994)
- K-R 1997
- DBEM 2003
- Kosch 3 (1992)
- Ulrich 1997
- Mitt. Pfarramt Pillichsdorf
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Schmid, Koloman (Coloman, Pseud. Coloman-Schmid)“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e12d (abgerufen am )
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