Erhielt ersten Violinunterricht in Linz, wo er 1877–80 das Gymnasium und die MSch. besuchte. Anschließend studierte er bis 1885 Kontrabass am Prager Konservatorium bei Vendelín Sládek, danach trat er in die Militärmusik des IR.s Nr. 49 in Salzburg ein. Später spielte Sch. in verschiedenen Kur- und Theaterorchestern (Linz, Wien, Bad Ischl/OÖ, Bad Vöslau/NÖ, Kassel/D, Bad Nauheim/D) und verbrachte neun Jahre in Schweden, wo er u. a. als Solist mit Werken Giovanni Bottesinis hervortrat. Ab 1908 im Orchester des Salzburger Stadttheaters tätig, leitete Sch. 1908–31 die Kontrabassklasse der Salzburger MSch./Konservatorium „Mozarteum“ und gab ab 1913 auch Gitarren- und Lautenunterricht.
Werke
Stücke u. Arrangements f. Kb. (alle verschollen).
Literatur
- ÖBL 10 (1994)
- DBEM 2003
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Schmid, Josef Alois“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e129 (abgerufen am )
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