Studierte 1852–56 an der Univ. Graz Jus (1859 Dr.) und arbeitete ab 1858 in einer Anwaltskanzlei; ab 1868 als selbständiger Rechtsanwalt. Als Mitglied des Grazer MGV.s gehörte er 1853–63 dessen Ausschuss an und trat auch als Solist hervor. 1863–85 war Sch. Chormeister des Deutschen Akademischen Gesangvereins (Nachfolger von J. N. Fuchs), mit dem er große Erfolge erzielen konnte (u. a. Aufführung v. L. v. Beerthovens Missa solemnis, G. F. Händels Acis und Galathea, J. Brahms’ Rinaldo), und 1866–69 auch des Grazer Singvereins (u. a. Aufführung von Felix Mendelssohn Bartholdys Paulus). Weiters erwarb er sich als Mitglied des Domchores und Cellist im Orchester des Grazer Musikvereins große Verdienste um das Grazer Musikleben.
Ehrungen
- Ehrenmitglied des Grazer Singvereins 1872
- Ehrenmitglied u. Ehrenchormeister des Dt. Akademischen Gesangvereins 1885 bzw. 1888
Literatur
- ÖBL 10 (1994)
- StMl 1962–66
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
3.6.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Schlechta, Franz“ (3.6.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0007e34e (abgerufen am )
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