Nach dem Jus-Studium (Dr.) ging er nach Mailand, um seine Stimme auszubilden. 1904 debütierte er am Deutschen Theater in Prag, wo er bis 1910 auftrat. Danach hatte er Engagements in Teplitz, Linz (1911/12) und an der Volksoper Wien (1912–15). Nach einer Saison an der Wiener Hofoper sang Sch. 1916–21 an der Hof- bzw. Staatsoper München. 1921–38 war er Mitglied der Wiener Staatsoper. Daneben trat er u. a. an der Deutschen Oper Berlin (1925–27), London (1924–28) und Nord- und Südamerika sowie bei den Salzburger Festspielen auf. Als Heldenbariton wurde er v. a. in Wagner-Partien geschätzt. In erster Ehe mit M. Olszewska verheiratet.
Ehrungen
- Kammersänger
- Ehrenmitglied der Wr. Staatsoper
Literatur
- K-R 1997 u. 2000
- Czeike 5 (1997)
- [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969, 124
- NGroveD 22 (2001)
- Kosch 3 (1992)
- DBEM 2003
- Ulrich 1997
- Personenlex. Öst. 2001
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schipper, Emil Reinhard Zacharias“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e0dd (abgerufen am )
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