Schindlauer, Andreas

* 26.4.1892 Wien, † 30.7.1953 Bad Hall/OÖ

Komponist, Wienerliedsänger, Musiker

Nach Besuch der Handelsschule in Wien studierte er Musik bei L. Dité am Konservatorium der GdM. Er trat zunächst in der Volksoper Wien als Sänger auf und unternahm dann zahlreiche Konzertreisen u. a. nach Rumänien und in die Schweiz. Er war auch Klavierbegleiter. Im Sommer wirkte er mehrere Jahre bei der Kurmusik in Bad Hall mit.

Gedenkstätten

  • Gedenktafel Mariengasse 7 (Wien XVII)

Ehrungen

  • 1. Preis des von der Gesellschaft zur Hebung und Förderung der Wiener Volkskunst veranstalteten Kompositionswettbewerbes 1930 für das beste, die Wienerin verherrlichende Wienerlied für Goldblondes Mädel aus Wien (T: W. Zorn)
  • 2. Preis der von der Gesellschaft zur Hebung und Förderung der Wiener Volkskunst veranstalteten Wettbewerbes für das schönste Wienerlied 1933 für I brauch ka Monte Carlo (T: A. Klampferer)
  • Augustin-Plakette (posthum)

Werke

Wienerlieder (Weanaliad goldenes, brauchst di net kränken [T: Franz Prager], Du mein liebes Hernals; Wann i des letzte Glaserl trink; Unser Fiebrich [T: A. Klampferer]); Kirchenmusik; Chöre; Werke f. Orch., Konzertlieder.

Literatur

  • Hauenstein 1979
  • Lang 1986

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Schindlauer, Andreas“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e0d8 (abgerufen am )

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