1824 wurde sie in den Chor des Theaters in der Leopoldstadt aufgenommen, 1825 sang sie dort in J. B. Schenks Dorfbarbier. Sie nahm Schauspielunterricht bei F. J. Korntheuer und sprang mehrmals für ihre bedeutende, mit ihr befreundete Konkurrentin Th. Krones ein. F. Raimund schrieb für Sch., deren virtuoses Jodeln bemerkenswert war, das Salchen in Der Alpenkönig und der Menschenfeind (1828). Nach ihrer Heirat (1836) mit dem Theaterdichter Josef Kilian Sch. (* 7.1.1799 Landstraße [Wien III], † 22.5.1851 Wien) trat sie v. a. in dessen Possen auf. 1837 wurde sie an das Theater in der Josefstadt verpflichtet, 1840–43 spielte sie wieder an der Leopoldstadt (sowie 1855–60 als komische Alte).
Literatur
- ÖBL 10 (1994)
- Kosch 3 (1992)
- Wurzbach 29 (1875) [unter K. J. Sch.]
- DBEM 2003
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schickh (geb. Baumgartner, Pseud. Jäger), Antonie“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e0c1 (abgerufen am )
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