Schickh (geb. Baumgartner, Pseud. Jäger), Antonie

* 30.9.1808 [Kosch: 1802] Wien, † 11.10.1870 Wien

Schauspielerin, Soubrette

1824 wurde sie in den Chor des Theaters in der Leopoldstadt aufgenommen, 1825 sang sie dort in J. B. Schenks Dorfbarbier. Sie nahm Schauspielunterricht bei F. J. Korntheuer und sprang mehrmals für ihre bedeutende, mit ihr befreundete Konkurrentin Th. Krones ein. F. Raimund schrieb für Sch., deren virtuoses Jodeln bemerkenswert war, das Salchen in Der Alpenkönig und der Menschenfeind (1828). Nach ihrer Heirat (1836) mit dem Theaterdichter Josef Kilian Sch. (* 7.1.1799 Landstraße [Wien III], † 22.5.1851 Wien) trat sie v. a. in dessen Possen auf. 1837 wurde sie an das Theater in der Josefstadt verpflichtet, 1840–43 spielte sie wieder an der Leopoldstadt (sowie 1855–60 als komische Alte).

Literatur

  • ÖBL 10 (1994)
  • Kosch 3 (1992)
  • Wurzbach 29 (1875) [unter K. J. Sch.]
  • DBEM 2003

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Schickh (geb. Baumgartner, Pseud. Jäger), Antonie“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e0c1 (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.