Sein Großvater Philipp (* ?, † 2.6.1731 Perchtoldsdorf/NÖ) war Schulmeister und Chorregent in Perchtoldsdorf, dessen Sohn Georg (?–?) dort Succentor und Violinist. C. Sch.s Vater Martin (?–?) war Tafeldecker und Violinist im Stift Heiligenkreuz. Er selbst erhielt im dortigen Sängerknabenkonvikt v. a. Orgelunterricht von F. G. Pruneder. Nach der Profess (1753) wurde er 1759/60 Konviktspräfekt, Seelsorger und ab 1766 Regens chori, Organist und Musiklehrer.
Werke
3 Messen, 22 Requien, Vesperhymnen, Offertorien u. a.; Kammermusik; Kantate, Arie.
Literatur
- A. Niemetz, 800 Jahre Musikpflege in Heiligenkreuz 1977
- Erhart 1998
- G. Ostrawsky, Gesch. des Marktes Perchtoldsdorf 1683–1983, 1983
- A. Schachinger, Türkennot 1683 und ihre Überwindung im Markte Perchtoldsdorf 1962, 270–274
- MGÖ 2 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Scheupflug, P. Clemens OCist (Franz de Paula Joseph Wolfgang)“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e0ba (abgerufen am )
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