Schäfer (Schäffer), Klotilde (Clotilde)

* 18.5.1879 Boskowitz/Mähren (Boskovice/CZ), † nach 1929 (Ort?)

Pianistin, Pädagogin, Komponistin

Erhielt ihren ersten Klavier- und Violinunterricht bei ihrem Vater, dem Steueroberinspektor Ignaz Sch., in ihrer Heimatstadt; weiterer Unterricht in Klavier und Pädagogik bei Heinrich Janoch (1858–1929) in Brünn, in Theorie und Musikgeschichte bei R. Wickenhauser sowie in Klavier bei Th. Leschetizky in Wien. 1896 Ablegung der Staatsprüfung für das Musiklehramt an Mittelschulen und Lehrerbildungsanstalten am Konservatorium der GdM mit ausgezeichnetem Erfolg. Während ihres Studiums in Wien assistierte Sch. der Pianistin Dagmar Wallerhausen; ab 1896 konzertierte Sch. v. a. in Brünn (u. a. bei L. Slezaks Debüt sowie einem Schülerkonzert H. Janochs). Ab demselben Jahr war sie auch Inhaberin einer eigenen Klavierschule in Brünn, bei der sie fast jedes Jahr ihre Schülerinnen und Schüler in öffentlichen Konzerten präsentierte. Sch. war Vizepräsidentin der Brünner Vereinigung der arbeitenden Frauen und möglicherweise auch Mitglied des Musiklehrerinnenvereins von Mähren und Schlesien, in deren Rahmen sie ebenfalls bei Konzertabenden (z. B. 1902 in Brünn) auftrat; mehrere Auftritte auch mit dem Brünner Kammermusikverein.

Werke

Lieder f. Gesang u. Kl.

Literatur

Abbildungen

Autorin

  • Karoline Hochstöger

Letzte inhaltliche Änderung

25.1.2024

Empfohlene Zitierweise

Karoline Hochstöger, Art. „Schäfer (Schäffer), Klotilde (Clotilde)“ (25.1.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits (abgerufen am )

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