Er war 1784 in Bologna/I sowie ab 1785 in Triest Konzertmeister am Teatro San Pietro und ab 1801 am Teatro Nuovo, dessen Orchester er auch leitete. 1826 wurde sein Sohn Alessandro Scaramelli (gen. Scaramellino, 1779–1862) sein Nachfolger, G. S. diente aber bis 1843 als Geiger im Orchester. Er war auch Impresario, hatte ein Streichquartett und war in Wien mit J. Haydn in Kontakt. Auch sein Enkel Giuseppe Alessandro Scaramelli (1817–76) war Geiger, Dirigent und Komponist in Triest.
Werke
Streichquartette; Werke f. V. (3 Sonaten f. V. u. Kl. op. 1); Ballette.
Schriften
Literatur
- ÖBL 10 (1994)
- Wurzbach 29 (1875) [Scaramelli]
- GerberNTL 4 (1813/14)
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Scaramella (gen. Scaramellone), Giuseppe“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e071 (abgerufen am )
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