Nach seiner Ausbildung in Lemberg ging er nach Wien, wo er unter Franz Werner und F. Geissenhof arbeitete. 1823 erhielt er die Befugnis. Die von ihm nach dem Muster Stradivaris gebauten Geigen wurden hoch geschätzt. Während des Aufenthaltes N. Paganinis 1828 in Wien fertigte S. für den Geigenvirtuosen eine hervorragende Kopie nach Guarneri del Gesù an. Paganinis Bewunderung für S.s Leistung bestätigte der Geiger am 10.8.1828 schriftlich mit dem Prädikat „genio straordinario“. Ein von S. gebautes Streichquartett befindet sich seit 1941 im KHM (SAM 534–537) in Wien.
Ehrungen
- Medaille bei Ausstellungen in Wien 1835 u. 1845
Literatur
- Prochart 1979
- Hopfner 1999
- Wurzbach 28 (1874)
- Ottner 1977
- J. Powroźniak, Paganini 1958
- Słownik Muzyków Polskich 2 (1967)
Autor
- Piotr Szalsza
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Piotr Szalsza, Art. „Sawicki, Nicolaus (Karol Mikołaj)“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e067 (abgerufen am )
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