Die Spiritualität der S. besteht im Engagement für sozial und materiell unterprivilegierte Jugendliche, zuerst in und um Turin/I, heute (2005) v. a. auch in der „Dritten Welt“ (z. B. Lateinamerika). Im Rahmen der pastoralen und pädagogischen Unterstützung junger Menschen, die aufgrund ihrer sozialen Herkunft als arbeits- und orientierungslose Randgruppen kaum eine Chance auf ein sinnvolles Leben haben, spielt auch Musik und Musizieren eine wichtige Rolle. Das Kirchengesangbuch der S. Unser Singebuch (21958) trägt mit z. T. neuen Liedern den Idealen der Jugendmusikbewegung Rechnung.
Die S.innen (1610 vom hl. Franz v. Sales gegründet) erhielten ab 1715 durch Amalie Wilhelmine, die Witwe Josephs I., eine Kirche und ein Kloster des Ordens der Heimsuchung Mariä in Wien III (Rennweg), wo sie ein Erziehungsinstitut für adelige Mädchen führten.
Literatur
- Czeike 5 (1997)
- ÖL 1995
- SK 28/2 (1980/81), 90
- www.donbosco.at (5/2004)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
30.5.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Salesianer“ (30.5.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e02d (abgerufen am )
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