1965–74 besuchte S. die Pflichtschule am Wiener Bundes-Blindenerziehungsinstitut, wo er Klavier- und Violinunterricht erhielt; 1974–78 absolvierte er das musisch-pädagogische Realgymnasium in Radstadt/Sb. Es folgte ein Jus-Studium an der Univ. Salzburg. Hauptberuflich übte S. eine juristische Tätigkeit an der Rechts- und Organisationsabteilung der Univ. Salzburg aus. Seinen ersten Kontakt mit der Steirischen Harmonika hatte er 1971, ein paar Jahre später eignete er sich autodidaktisch das Instrument an. 1982 nahm S. erstmals an der Brauchtumswoche in Oberalm/Sb teil. Ab 1985 war er als Dozent bei verschiedenen Seminaren tätig, zahlreiche Engagements als Referent sowie Jury-Mitglied bei nationalen und internationalen Wettbewerben folgten. 1991–2010 war er Harmonikalehrer (Diatonische Harmonika) am Anton Bruckner-Konservatorium Linz (seit 2004 Anton Bruckner Privatuniv.). Eine weitere Anstellung hatte S. am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium, das 2008 in die HSch. für Musik und Theater überging (Steirische Harmonika, Volksmusikpraxis). 1982 gründete er mit Philipp Meikl und Franz Schwab die Hofanger-Musi; 1990 entstand mit seiner ersten Frau Karin die Hofalm-Musi. S. versuchte in seinen Ensembles stets, einen vollkommen gleichberechtigten Klang aller Instrumente zu erreichen. Es war ihm zudem ein großes Anliegen, der diatonischen Harmonika auch in akademischen Kreisen einen anerkannten Ruf zu verleihen.
Ehrungen
- Klingende Cäcilia 2000
Literatur
- Anonym in Bund Alpenländischer Volksmusikanten (Hg.), [Fs.] Die klingende Cäcilia 2000 , 2000
- H. Walter in 2. Vierteltakt 2011
Autorin
- Sandra Föger
Letzte inhaltliche Änderung
16.1.2013Empfohlene Zitierweise
Sandra Föger, Art. „Salchegger, Andreas“ (16.1.2013), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x002da734 (abgerufen am )
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