Sängerrunde Drachenwand

Gesangsverein aus St. Lorenz/OÖ

Bereits 1933 kam es in St. Lorenz zur Gründung eines Männergesangvereins, dessen Statuten die Pflege des Volks- und Heimatliedes sowie Geselligkeit als Hauptanliegen festlegten. Neben kleineren Auftritten sang der Chor oftmals die Deutsche Messe (D 872) von Fr. Schubert. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges beendete der Verein seine Tätigkeit. Auf Initiative Franz Lettners kam es im Oktober 1976 zur Neugründung des nun S. D. benannten Chores. Im Mai 1977 fand der erste öffentliche Auftritt mit Schuberts Deutscher Messe in der Kirche St. Lorenz statt. Weitere Auftritte erfolgten u. a. bei kirchlichen Anlässen, beim jährlichen Glöcklsingen (5.1.), bei örtlichen Chorfesten und verschiedenen Festivitäten. Zu den Höhepunkten der Sängerrunde zählen Messgestaltungen im Dom zu Straßburg (Strasbourg/F) 1991, im Regensburger Dom 1994 sowie im Stephansdom zu Wien 1996. Chorleiter: 1976–82 Frank Landgraf, 1982–96 Gottfried Holzer-Graf, 1996–98 nochmals Frank Landgraf, seit 1998 Franz Frischling.

Werke

Einspielungen Is scho still uman See 1996; A liachta Schein liegt über’m Land 1999.

Literatur

Autorin

  • Sandra Föger

Letzte inhaltliche Änderung

9.7.2013

Empfohlene Zitierweise

Sandra Föger, Art. „Sängerrunde Drachenwand“ (9.7.2013), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x002ea75c (abgerufen am )

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