Nach Musikunterricht in Agram studierte er 1900–03 am Prager Konservatorium und in Mailand (bei Arrigo Boito). Er war an der Oper in Lemberg Korrepetitor und Dirigent, nach 1909 an der Warschauer Philharmonie und an italienischen Opernhäusern. Nach einem Amerika-Gastspiel (1912) ging er wieder nach Agram ans Nationaltheater, wo er 1914–18 Dirigent und stellvertretender Operndirektor (1927–29 Direktor) war. 1916 organisierte und leitete R. ein historisch bedeutendes Konzert junger kroatischer Komponisten. Ähnliche Positionen hatte er in Laibach (1918–28), Esseg (Osijek/HR, ab 1925) und Prag (1928–38) inne.
Literatur
- ÖBL 9 (1988)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Rukavina, Fridrik (Friderik)“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dff6 (abgerufen am )
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